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Unsere Angebote für Kinder und Jugendliche
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St. Johannis hat ein breit gefächertes Angebot für Kinder und Jugendliche
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Die St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe hält ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche vor. Foto: Hellmann
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In der St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe der Caritas halten wir sehr unterschiedliche Hilfeleistungen für unterschiedliche
Zielgruppen in Bremen und Umgebung vor.
Wir helfen
- Kinder ab sechs Jahren, die Erfahrungen von Vernachlässigung, körperlicher, psychischer oder sexueller Gewalt haben und in ihrer
Familie gefährdet sind oder nicht alters- und entwicklungsgerecht betreut werden können
- Jugendliche, die durch unangepasstes Verhalten auffallen, die nicht mehr bei den Eltern wohnen wollen oder denen sich die Eltern nicht
mehr gewachsen fühlen
- Minderjährige Mütter mit ihren Kindern
- Familien, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind und die vorübergehende Entlastung oder längerfristige Unterstützung
benötigen
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Der Zugang zu einem unserer Angebote erfolgt immer über das örtlich zuständige Amt für Soziale Dienste, Sozialdienst für junge
Menschen, oder das örtliche Jugendamt. Lesen Sie hier mehr dazu, wie Sie an Hilfe kommen.
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Im Folgenden werden die verschiedenen Gruppen und Angebote von St. Johannis ausführlich vorgestellt:
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Martinsgruppe Jugendwohngruppe Betreuung von minderjährigen Müttern Verselbstständigungsbereich Notaufnahme für Mädchen Heilpädagogische Tagesgruppe Psychologische Diagnostik
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In der Martinsgruppe leben bis zu acht Kinder und Jugendliche miteinander. Sie hat einen familiären Charakter. Foto: Michalak
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Die Martinsgruppe hat einen sehr familiären Charakter. Acht Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren leben hier zusammen
und werden von einem Team aus vier Sozialpädagog/innen und Erzieher/innen sowie einer Hauswirtschafterin betreut.
Der Tag verläuft ähnlich wie in einer Familie: Wecken, Schule, Mittagessen, Hausaufgabenzeit, Freizeit und besondere Förderung,
Abendbrot, Schlafenszeit. Innerhalb dieser Tagesstruktur übernehmen die betreuten Kinder und Jugendlichen bestimmte Aufgaben
wie Tischdecken oder Müllherausbringen und helfen sich gegenseitig.
Der erfolgreiche Schulabschluss und ähnliche Ereignisse werden gemeinsam gefeiert, dazu werden selbstverständlich auch Freunde
und die Eltern eingeladen. An den Wochenenden und in den Ferien finden Ausflüge und besondere Aktionen statt.
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In dieser Gruppe fühlen sich auch lernbehinderte und leicht körperlich behinderte junge Menschen wohl. Seit vielen Jahren
gehören Kinder und Jugendliche mit Behinderung zur Klientel unserer Einrichtung.
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Es gibt sechs Einzel- und ein Doppelzimmer. Ältere Jugendliche können auch in ein Zimmer im Haupthaus außerhalb der Gruppe
umziehen und dort schon etwas eigenständiger ihren Alltag gestalten.
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Die neun Plätze in dieser Gruppe sind differenziert in sechs Einzelzimmer innerhalb der Gruppe, jeweils mit einer kleinen
Nasszelle, sowie drei Appartements mit einer kleinen Küchenzeile und einer Nasszelle. Dadurch kann in der Betreuung nach dem
Selbständigkeitsgrad des einzelnen Jugendlichen differenziert werden.
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Auch hier wird die Betreuung von einem Team aus Sozialpädagog/innen, Erzieher/innen und einer Hauswirtschafterin durchgeführt.
Die Tagesstruktur ist vergleichbar mit der der Martinsgruppe, wobei die Art der Hilfestellung und die Angebote dem Alter und
den Bedürfnissen von Jugendlichen angepasst sind. Die Themen ändern sich (Freundschaft, Sexualität und Berufsausbildung werden
wichtiger) und die Außenorientierung nimmt zu.
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Wir halten einen engen Kontakt zu den Eltern und es kommt auch bei Jugendlichen des Öfteren vor, dass sie wieder in das Elternhaus
zurückkehren. Die meisten ziehen aber mit 17 oder 18 Jahren aus unserer Einrichtung direkt in eine eigene Wohnung. In der
Regel werden sie dort noch eine Zeit lang ambulant unterstützt.
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Zwei Appartements der Jugendwohngruppe sind für minderjährige Mütter und ihren Kindern vorgesehen. Foto: Michalak
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Zwei der Appartements in der Jugendwohngruppe sind für minderjährige Mütter mit ihren Babys vorgesehen. Dadurch ist rund um
die Uhr, auch nachts, eine kompetente Ansprechperson vor Ort, um den jungen Müttern die nötige Unterstützung und Sicherheit
geben zu können und eine Gefährdung des Babys möglichst auszuschließen.
Tagsüber kümmert sich zusätzlich zu den Gruppenpädagog/innen eine Kinderkrankenschwester darum, den jungen Frauen alles beizubringen,
was sie für die Versorgung und Erziehung ihres Kindes wissen müssen.
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Die Verselbständigungsgruppe ist in der St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe eine besondere Betreuungsform, weil es nur eine
Betreuerin für diese Gruppe gibt. Diese wohnt die Hälfte der Woche mit in der Gruppe (Tag und Nacht), die andere Hälfte aber
hat diese Mitarbeiterin frei. Dadurch leben die drei Jugendlichen des Verselbstständigungsbereichs hier ähnlich wie in einer
Familie, in der die Eltern öfter mal verreisen und die Jugendlichen sich dann selbst versorgen müssen und Eigenständigkeit
erproben können.
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Der Verselbstständigungsbereich ist im Haupthaus angesiedelt, so dass im Bedarfsfall immer Ansprechpersonen vor Ort sind.
Auch hier können lernbehinderte junge Menschen aufgenommen werden und finden eine kompetente Förderung und Unterstützung.
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Die Notaufnahme kann in akuten Krisen Mädchen rund um die Uhr in Obhut nehmen. Foto: Schulz-Colberg
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In die Notaufnahme können Mädchen ab zwölf Jahren, die sich in einer akuten Krise befinden, jederzeit Tag und Nacht aufgenommen
werden. Einige Mädchen haben massiven Ärger mit ihren Eltern, so dass eine räumliche Trennung notwendig ist, manche sind selbst
von zu Hause weggelaufen, werden von der Polizei auf der Straße aufgegriffen und zu uns gebracht.
Bei einer Aufnahme muss von den Mitarbeiterinnen sofort (beziehungsweise am nächsten Morgen oder am Montagmorgen) das Amt
für Soziale Dienste beziehungsweise örtliche Jugendamt informiert werden, ohne dessen Zustimmung wir kein Mädchen betreuen
dürfen.
In unserer Notaufnahme haben die Mädchen die Möglichkeit, einen weitgehend normalen Alltag mit Essen, Schlafen, Schule und
Freizeit zu leben und zur Ruhe zu kommen. Die ausschließlich weiblichen Pädagoginnen beraten sie bei ihren Problemen und helfen
bei der Lösungsfindung. Sie arbeiten eng mit dem Jugendamt zusammen, um gemeinsam eine gute Perspektive für das Mädchen und
seine Familie zu entwickeln.
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Zur Unterstützung dieses Prozesses kann die Psychologische Diagnostik herangezogen werden.
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Der Verbleib des Mädchens in der Notaufnahme dauert manchmal nur wenige Tage und soll spätestens nach 3 Monaten beendet sein.
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Seit dem 1. Oktober 2011 lautet die Adresse:
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Notaufnahme für Mädchen
der St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe
St. Magnus-Str. 6 a
28217 Bremen
Tel.: 0421 / 389 48 19
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| Durch die Tagesgruppe kann die Herausnahme von Kindern mit Verhaltenauffälligkeiten aus ihrer Familie vermieden werden. |
Das Angebot der Heilpädagogischen Tagesgruppe existiert seit Juni 2007 und richtet sich vor allem an Kinder ab 10 Jahren aus
dem Bremer Westen, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen und intensiven Unterstützungs- und Förderbedarf haben. Die Betreuung
in der Tagesgruppe hat zum Ziel, dass die Kinder und ihre Familien sich soweit stabilisieren, dass eine Herausnahme aus der
Familie vermieden werden kann.
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Die Kinder kommen direkt nach der Schule zu uns und essen zunächst gemeinsam Mittag. Anschließend werden die Hausaufgaben
erledigt. Der Nachmittag dient der gezielten Förderung jedes einzelnen Kindes, sowohl in der Gesamtgruppe wie auch einzeln
und in Kleingruppen. Spiel, Sport und Spaß kommen dabei nicht zu kurz. Zum Abendbrot sind die Kinder wieder zu Hause.
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Mit den Familien gibt es eine enge Zusammenarbeit. Wir möchten mit den Eltern in Gesprächen, beim Elternstammtisch und bei
gemeinsamen Freizeitunternehmungen Möglichkeiten zeigen, wie sie selbst ihre Kinder besser unterstützen können.
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Eine Hinführung und Einbindung in die Angebote des Stadtteils, sowohl für die Kinder wie für ihre Eltern, gehört zum Konzept,
damit nach dem Ende der Tagesgruppenbetreuung ein Netz an alltäglichen und nachbarschaftlichen Hilfen die Familie trägt.
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Seit dem 15. August 2011 hat die Tagesgruppe einen neuen Standort: Grenzstr. 80 28217 Bremen Tel.: 0421/ 64 46 66 03 Fax: 0421/ 64 46 66 05
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Die Psychologische Diagnostik ist eine Maßnahme, die zur Unterstützung der Hilfeplanung herangezogen werden kann. Der Auftrag
wird immer durch das Jugendamt des Amtes für Soziale Dienste erteilt. Durch Gespräche und Testverfahren, die unsere Diplom-Psychologin
durchführt, werden zusätzliche Informationen über Kompetenzen, Grenzen und Ressourcen gewonnen.
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Wir sehen in diesem Angebot vorrangig eine Ergänzung der Maßnahmenplanung für die Mädchen aus unserer Notaufnahme bei denen die Beteiligten (das Mädchen selber, seine Eltern, das Jugendamt und andere Helfersysteme) prüfen wollen, welche
Maßnahme hilfreich und langfristig wirksam ist. In diesen Fällen hat es schon verschiedene Hilfen für die Familie gegeben
und oftmals sind die Vorstellungen der Beteiligten nicht übereinstimmend.
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Selbstverständlich ist das Einsetzen der Psychologischen Diagnostik auch bei anderen Vorraussetzungen möglich, beispielsweise
wenn eine stationäre Betreuung stagniert oder wenn bei einer ambulanten Betreuung die Herausnahme eines Kindes aus seiner
Familie in Betracht gezogen wird.
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Hier informieren Sie über die Angebote, die wir Eltern während des Aufenthaltes ihrer Kinder in St. Johannis anbieten.
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